Erfolg mit dem eigenen Label - Teil 1: Kenne deinen Markt
Bevor ich selbst mit fashion Bandits im Frühjahr 2006 gestartet bin, hatte ich keinen Schimmer, wieviel andere T-Shirt Labels da draussen bereits exisitieren. Das diese Branche ziemlich bevölkert ist, wusste ich, aber das hier eine beinahe endlose Zahl von Mittbewerbern lauert, hätte ich ehrlichgesagt nicht vermutet plus natürlich die ganzen Neulinge, die täglich mit neuen coolen Ideen auf den Markt drängen.
Aber keinen Grund Trübsal zu blasen. 1) belebt Konkurrenz bekanntlich das Geschäft und 2) wer an seine Idee glaubt und mit Elan und Leidenschaft bei der Sache ist wird immer Wege finden sein eigenes “baby” nach vorne zu bingen! Wer denkt, ein paar coole T-Shirt Designs sind hier ausreichend, der irrt gewaltig. Mehrere Faktoren sind hier von Bedeutung:
Die Serie “Erfolg mit dem eigenen Label” werde ich der Übersichtlichkeit halber in 4 Teile 2 Teile splitten. Ich beziehe mich dabei in allen 4 Folgen 2 Folgen auf den den Artikel “die Zufallsfischer” (Ausgabe 6/ Juni 2006) des Wirtschaftsmagazines “brand eins“. Dabei werde ich einzelne Textpassagen zitieren und erläutern. Übrigens, wer das Magazin noch nicht kennt: es ist grossartig - schwingt eure Hufe in Richtung Kiosk.
Und los - Teil 1: Kenne deinen Markt!
- “Die Leute halten ihr Produkt in den Händen und stellen plötzlich fest: Jetzt fehlt mir eigentlich nur noch der Markt” sagt Urs Fueglistaller, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen und Experte für Unternehmensgründungen. Weiter schreibt brand eins: “Eigentlich. Nur Noch. Das klingt nach Nebensache. Doch in Wirklichkeit entpuppt sich genau der Markt, dieser meist noch unbekannte Ort, als das eigentliche Hindernis: Wie kommt man an Kunden? Wie baut man einen Vertrieb auf? Wie findet man Produzenten? Wer gibt einem einen Kredit? Wann investiert man in Mitarbeiter oder in Marketing? Wann lässt man seinen alten Job endgültig los oder meldet sich beim Arbeitsamt ab?”
Bingo - könnte man es besser auf den Punkt bringen? Gerade die vielen T-Shirt Labels da draussen haben oft grossartige Ideen, aber nur wenig Vorstellung davon, wie sich die eigenen Produkte vermarkten lassen. Wie findet man Kunden? Wie bekommt man traffic auf seine Website? Wie lassen sich Retailer gewinnen? Auch der Herstellungsprozess: ein wichtiger Aspekt. Entscheidet man sich für dezentrale Lösungen wie einen Spreadshirt resp. Cafepress Shop? Oder kümmert man sich selber darum, geeignete Lieferanten oder sogar Produzenten zu finden.
Fragen über Fragen und wer ernsthaft mit dem Gedanken eines eigenen Labels spielt bzw. wer bisher eher Anlaufschwierigkeiten hatte, sollte sich hier zuallererst um geeignete Antworten bemühen…
In Folge 2 geht es um einen weiteren wichtigen Punkt: “Präsenz zeigen!” (Veröffentlicht wird das ganze binnen der nächsten 2 Tage…)

